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Wörterbuch für COPD, Asthma und Allergie

Wörterbuch für COPD, Asthma und Allergie
(wird ständig aktualisiert)





A Anfang

  • Pflanzenpollen
  • Tierhaare (vor allem Katzenhaare)
  • Schimmelpilzsporen
  • Ausscheidungen der Hausstaubmilbe
  • Medikamente (Antibiotika, Jodhaltige Kontrastmittel)
  • Lebensmittel wie Ei, Milch, Nüsse oder Fisch
  • Latex
  • Nickel
  • Chrom
Häufige luftübertragene, nichtallergische Reizstoffe sind: (Pseudoallergene)
  • Tabakrauch
  • Kerzen, Räucherkerzen und Parfüm
  • Umweltschadstoffe wie Kohlenmonoxid und Ozon
  • Gase aus Klebstoffen und Sprays
  • Gase aus Putzmitteln
  • Insektenspray
Was kann keine Allergien auslösen?
  • sauberes Wasser
  • kleinkettige Zucker
  • Aminosäurelösungen
  • Fette
  • Luft im Gebirge über ca 1500 m Meereshöhe (pollenfrei)
  • Kochsalz
  • Mineralsalze
  • sauber gereinigte Vitamine
  • Als Allergie-Impfung, Hyposensibilisierung oder spezifische Immuntherapie bezeichnet man die bisher einzige ursächliche Therapie gegen allergische Atemwegserkrankungen.
  • Mit der Allergie-Impfung werden Allergiker durch langsam ansteigende Dosierungen eines Allergen-Präparates unempfindlich gegen die Allergieauslöser gemacht.
  • Die Allergie-Impfung wird in der Regel bei einem allergologisch ausgebildeten Facharzt durchgeführt.
  • Es können Heuschnupfen und allergisches Asthma, ausgelöst durch Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare und bestimmte Schimmelpilze sowie Allergien auf Insektengifte behandelt werden.
  • Durch moderne molekular standardisierte Allergen-Präparate konnte der Erfolg der Immuntherapie deutlich gesteigert werden. Die Erfolgsraten nahezu 100 Prozent.
  • Mit der Allergie-Impfung kann das Auftreten weiterer Allergien verhindert werden. Vor allem bei allergiekranken Kindern kann mit dieser Therapie darüber hinaus das Asthmarisiko stark herabgesetzt werden. Somit wirkt die Allergie-Impfung auch vorbeugend.
  • Sonderformen der üblicherweise drei Jahre dauernden Allergie-Impfung sind die Kurzzeit-Immuntherapie und die sogenannte sublinguale Immuntherapie, bei der die Allergen-Präparate oral verabreicht werden.
  • Epikutantest bei Kontaktallergie = der Teststoff wird auf die Haut aufgetragen
  • Intrakutantest = bei Insektengift-, Pollenallergie; Injektion des Teststoffes in die Haut
  • Provokationstest = das reagierende Organ (Nase, Auge) wird dem Teststoff ausgesetzt
  • Welche Beschwerden haben Sie ?
  • Wie lange haben Sie diese Beschwerden ?
  • Haben die Beschwerden zugenommen ?
  • Welche sonstigen Vorerkrankungen haben Sie ?
  • Welche Medikamente nehmen Sie ein ?
Man unterscheidet somatische, psychische und soziale Anamnese, die jeweils in ihrer Gesamtheit gesehen werden müssen.
  • Hautrötungen,
  • Kribbeln im Mund, Handflächen, Kopfhaut oder Genitalien
Es folgen :
  • Schwindel
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Herzjagen und
  • laufende Nase.
Dann tritt oft eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur auf, die sich in einer akuten Atemnot äußert.
Schließlich kann es zu lebensbedrohlichem Blutdruckabfall, Atem- und Kreislaufstillstand kommen.
  • persönliche Beschwerden (Husten, Auswurf Atemnot)
  • Einsatz des Notfallsprays
  • Besonderheiten - wie nächtliche Atemnot
  • andere Besonderheiten - wie Bronchialinfekt, Fieber, verfärbter Auswurf
  • Seitenlage im Bett, auf der Liege oder Couch,
  • Kutschersitz, wobei man im Sitzen die Unterarme auf die etwas gespreizten Oberschenkel legt,
  • Reitsitz, wobei man rittlings auf einem Stuhl sitzt und die Arme auf die Stuhllehne legt,
  • Torwarthaltung, wobei man sich breitbeinig hinstellt, den Oberkörper vorbeugt und die Hände auf den Oberschenkel legt und den Körper so abstützt,
  • Abstützen im Stehen, wobei man sich mit einer Hand an einer Wand oder an einem Baum leicht abstützt.
  • Drehen des Oberkörpers
  • Rückenübungen (z.B. Abrubbeln des Rückens mit einem Handtuch)
  • Rumpfbeugen geschehen.
Außerdem kann isometrisches Training hilfreich beim Aufbau der Atemhilfsmuskulatur sein.
  • Atemwege:
    Asthma bronchiale, COPD, gutartige und bösartige Tumore (Lungenkrebs/Bronchialkarzinom)
  • Lungengewebe:
    bakterielle und virale Pneumonien (Lungenentzündungen oder Tuberkulose), Lungenfibrosen (z.B. die sog. Staublunge), Lungenemphysem
  • Lungengefäße:
    Lungenembolie
  • Rippenfell:
    Entzündungen und Vernarbungen, Pneumothorax
  • Brustkorb:
    Kyphoskoliose, Morbus Bechterew, extremes Übergewicht,
  • Herz:
    Leistungsminderung des Herzmuskels nach Herzinfarkt, bei Hochdruck, Herzklappenfehlern, Rhythmusstörungen
  • Psyche:
    Hyperventilationssyndrom (Hyperventilation) bei Angst, Schmerz oder Stress.
  • Legen Sie die Lippen beim Ausatmen so übereinander, dass die Luft nur durch einen schmalen Spalt entweichen kann.
  • Lassen Sie ganz langsam die Luft ausströmen. Dabei sollten Sie die Wangen nur leicht blähen und die Luft langsam ausatmen - nicht herauspressen.
Die Einatemtechnik dient der Erweiterung der Atemwege.
  • Atmen Sie extrem langsam und tief ein.
  • Halten Sie anschließend die Luft für einige Sekunden an.
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  • Anwendungsgebiet
    Cortison spielt bei vielen Erkrankungen eine Rolle, die mit einer Entzündung einhergehen. So z.B. bei Rheuma, Asthma bronchiale und auch bei der chronisch obstruktiven Bronchitis mit oder ohne Emphysem (COPD) mit starker Entzündungskomponente.
  • Darreichungsformen
    Cortison ist als Tablette in unterschiedlicher Wirkungsstärke, als Injektion und in verschiedenen Darreichungsformen zur lokalen Anwendung verfügbar. Cortisontabletten werden (in unterschiedlichen mg-Dosierungen) zur oralen Therapie bei schwerem Asthma und bei der akuten Verschlechterung der COPD verwendet. Da sich das Cortison bei oraler Gabe über den ganzen Körper verteilt, spricht man von einer systemischen Wirkung. Wie Tabletten wirken auch Injektionen/Spritzen systemisch, d.h. die Substanz gelangt in alle Teile des Körpers. Die früher häufiger verwendeten Injektionen mit Depot-Cortison sind überholt, da hier die Gefahr nicht auszuschließen ist, dass die körpereigene Cortisol-Produktion in den Nebennierenrinden zum Stillstand kommen könnte und nach Beendigung der Depotwirkung nicht wieder anspringt. Schnell wirksames Cortison wird vor allem im schweren Atemnotanfall bzw. im Status asthmaticus gespritzt.
  • Lokale Anwendung
    Hier spielen Cremes, Nasensprays und Augentropfen eine Rolle — für chronische Atemwegs- und Lungenerkrankungen vor allem das Cortison-Dosieraerosol und die Pulverinhalation, aber inzwischen auch Kombinationspräparate, die Cortison und Betamimetika enthalten. Cortison in Form solcher Inhalationssysteme entfaltet seine Wirkung in der empfohlenen Dosierung nur in den Atemwegen. Nebenwirkungen sind bei normaler Dosierung kaum zu erwarten. Die lokale Anwendung bezeichnet man als topische Anwendung/Gabe. Die Cortisongabe mittels eines lnhalationssystems als Dosieraerosol oder Pulverinhalat stellt heute die Basistherapie des Asthma bronchiale dar.
  • Wirkung des Cortison
    Cortison greift z.B. bei chronischen Atemwegserkrankungen auf verschiedenen Ebenen in den Krankheitsprozess ein:
    • Es hemmt die überschießende Immunreaktion
    • Es reduziert den Entzündungsprozess
    • Es blockiert krankhafte Stoffwechselprozesse in den Zellen und stabilisiert die Zellmembran.
    • Es vermindert die Schleimhautschwellunq.
    • Es reduziert die Schleimproduktion.
    • Es dämpft die Übererregbarkeit (Hyperreagibitität) des Bronchialsystems.
    • Es verbessert die Wirksamkeit der Beta- Adrenergika.
  • Unerwünschte Wirkungen des Cortison
    Bei hoher Dosis und längerfristiger Gabe von Cortison-Tabletten kann es zu Nebenwirkungen kommen, deren bedeutendste die Knochenentkalkung (Osteoporose) ist. Gewichtszunahme, Vollmondgesicht, Aktivierung einer latent vorliegenden Zuckerkrankheit und die Erhöhung der lnfektanfälligkeit können ebenfalls auftreten. Während die meisten Nebenwirkungen beim Absetzen des Medikaments zurückgehen, ist das bei der Osteoporose nicht der Fall.
D Anfang E Anfang F Anfang G Anfang H Anfang
  • Dermatophagoides pteronyssinus
  • Dermatophagoides farinae.
Hausstaubmilben ernaehren sich hauptsaechlich von menschlichen und tierischen Hautschuppen, aber auch vom Abrieb der Daunenfedern oder Wollfasern.
  • kurze Flugdauer
  • geringe Anzahl (Erle, Birke, Esche, Gräser)
  • weniger aggressives Allergen
Schimmelpilze:
wesentlich geringere Anzahl an
  • Cladosporium
  • Alternaria
  • Aspergillus
Milben:
  • Davos ist absolut hausstaubmilbenfrei
  • Entzündungen der Atemwege
  • Asthma bronchiale
  • Fremdkörper in den Atemwegen (Nüsse, Spielzeugteile, Holz, Gräten)
  • Kontakt zu Reizgasen (z.B. Chlor)
  • Tumore (z.B. Lungenkrebs/Bronchialkarzinom)
  • Lungenembolie
  • Lungenfibrose
  • Blutstauung in den Atemwegen (Herz- Asthma/Asthma cardiale)
Mit Auswurf:
  • Eitrige Entzündungen der Atemwege und des Lungengewebes (Pneumonien)
  • COPD, Asthma bronchiale (selten)
Mit blutigem Auswurf:
  • Bronchiektasie (häufigste Ursache)
  • Schwere bakterielle und virale Lungenentzündungen (Pneumonien)
  • Lungenkrebs/Bronchialkarzinom
  • Lungenembolie
  • Fremdkörper in den Atemwegen
I Anfang
  • Allergenkarenz
    z.B. Milbensanierung im Haushalt, allergenfreie Diät, Haustier abschaffen, berufliche Umschulung
    Meidung der Allergene kann Beschwerden bessern
  • Symptomatische Therapie
    antientzündliche Therapie, Hemmung der Mediatorfreisetzung, Hemmung der Mediatorwirkung
    Medikamentöse Unterdrückung der allergischen Beschwerden z.B. durch Beieinflussung der Mediatorwirkung bzw. -freisetzung
  • Kausale(an den Ursachen ansetzende) Therapie
    Allergenimpfung(spezifische Immuntherapie, Hyposensibilisierung)
    "Umstimmung" des Immunsystems durch Verabreichung von steigenden Dosen der krankmachenden Allergene. Dadurch Hemmung der TH2-Zellen zugunsten der TH1-Zellen
  • Verzehren Sie im Freien keine Speisen oder süße Getränke.
  • Pflücken Sie kein Obst oder Blumen.
  • Halten Sie sich nicht im Bereich von Abfallkörben oder Fallobst auf.
  • Verwenden Sie keine Parfüms oder parfümierte Kosmetika.
  • Laufen Sie nicht barfuß.
  • Sorgen Sie dafür, daß die Haut durch Kleidung möglichst bedeckt ist und Insekten nicht unter die Kleidung gelangen können.
  • Schweiß lockt Insekten an, vermeiden Sie also körperliche Anstrengungen im Freien.
  • Verwenden Sie Insektennetze vor Ihren Fenstern.
  • Vermeiden Sie hastige Bewegungen in der Nähe von Insekten.
J AnfangK Anfang L Anfang
  • Überprüfung der Atemmechanik
  • Überprüfung des Gasaustausches der Lunge in Ruhe und unter Belastung
atemmechanische Funktionsgrößen bestimmen
  • die Lungenvolumina (Vitalkapazität, inspiratorische Kapazität)
  • die Atemwiderstände (Resistance und Compliance)
ventilatorische Funktionsgrößen bestimmen
  • Atemfrequenz und Atemzeitvolumen
als Verfahren verwendet
  • Spirometrie
  • Plethysmographie
  • Ozilationsmethoden mit überlagerten Drucksignalen
M Anfang N Anfang
  • Aufenthalt in allergenarmen Zonen (Klimabehandlung) und
  • Sole-Inhalationen zur Förderung des Abhustens von Schleim Wirkungen sind bislang nicht nachgewiesen bei
  • Kneipp‘schen Anwendungen
  • Sauna und Dampfbädern
Bei der Inhalation von Dämpfen der echten Kamille, aber auch Sole können sich die Bronchien infolge der Reizung der Schleimhäute (selten bei Kamille) verengen.
  • Säuglingsekzem ("Milchschorf" oder "Vierziger"): ab etwa dem dritten Lebensmonat Rötung, Bläschenbildung und Schuppung an Wangen, Gesicht, Kopfhaut.
  • Atopische Dermitis Jugendlicher und Erwachsender : meist symmetrische Hauterscheinungen an Gesicht, Nacken, Ellbogen, Kniekehlen mit trockener, geröteter, verdickter, schuppender, zerkratzter Haut; starker Juckreiz, flächenhafte Pigmentverschiebungen(Farbflecken).
O Anfang P Anfang Q Anfang R Anfang S Anfang T Anfang U Anfang V Anfang W AnfangX AnfangY AnfangZ Anfang

 




 

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