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Die Auswahl der aktuellen Informationen treffen wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner der
"SHG Lungenemphysem und COPD"
Aktuelle Informationen
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"Aktuelle Umfrage zeigt: COPD bei Erstdiagnose weithin unbekannt"
Mühltal, 27. Mai 2009 – Nur etwa 15 Prozent aller Patienten mit COPD haben bereits von dieser Krankheit gehört, wenn sie bei ihnen diagnostiziert wird. Dies ergab eine im Mai 2009 von der Circle Comm GmbH – Agentur für Gesundheitskommunikation in Kooperation mit der Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V. und der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem – COPD Deutschland durchgeführte bundesweite Befragung, an der sich etwa 100 Ärzte beteiligten. Eine Unkenntnis mit schwerwiegenden Folgen: Angaben der teilnehmenden Ärzte zufolge befanden sich neun von zehn Patienten bei der Erstdiagnose der COPD bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung, die tödlich verlaufen kann. Aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge starben im Jahr 2007 über 21.000 Menschen an COPD, die somit die sechsthäufigste Todesursache in Deutschland ist. Ein Grund für die späte Diagnose der Erkrankung war nach Aussage der Ärzte der anfänglich geringe Leidensdruck, der Patienten erst in fortgeschrittenen Krankheitsstadien dazu veranlasst, einen Arzt aufzusuchen. Auch die unzureichende Information der Öffentlichkeit zum Thema COPD bemängelten die Fachleute. „Die Ergebnisse zeigen, wie viel Aufklärungsarbeit in diesem Bereich noch zu leisten ist“, lautet das Fazit von Patrick Schmidt-Kühnle, bei der Circle Comm GmbH als Seniorberater für den Bereich Atemwegserkrankungen zuständig. Dies, so Schmidt-Kühnle weiter, könne beispielsweise im Rahmen einer umfassenden Informationskampagne geschehen. Knapp 30 Prozent der befragten Mediziner nutzen nach eigener Aussage die Möglichkeit, ihre Patienten auf Selbsthilfegruppen (SHG) in ihrer Nähe aufmerksam zu machen. „Ein Anfang, der aber noch Raum für Steigerungen lässt“, meint Dr. Helmut Berck, Vorsitzender der Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V. „Unser Ziel besteht darin, dass den Ärzten der Hinweis auf die nächste Selbsthilfegruppe in Fleisch und Blut übergeht.“ Denn, so Berck weiter, der gegenseitige Austausch in den Selbsthilfegruppen führe nicht nur zu besser informierten Patienten und einer höheren Compliance, sondern vor allem auch zu mehr Lebensqualität. Jens Lingemann, Gründer und Koordinator der Selbsthilfegruppe Lungenemphysem – COPD Deutschland sieht ebenfalls große Vorteile in einer stärkeren Einbindung der Selbsthilfegruppen: „Eine engere Zusammenarbeit von Ärzten und Selbsthilfegruppen entlastet auch die Mediziner, die durch die Patientenorganisationen in der Aufgabe unterstützt werden, die Patienten zu informieren.“
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Neue Internetforen für Patienten mit „Asthma“ und „COPD & Lungenemphysem“
Die beiden Foren „Asthma“ und „COPD & Lungenemphysem“ sollen den Patienten, die von den genannten Krankheiten betroffen sind, aber auch deren Angehörigen, die Möglichkeit geben, sich über die Erkrankungen zu informieren, die Erfahrungen anderer zu nutzen. Die Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V. moderiert und betreut die beiden Foren ab dem 1. Juli 2007. Ein zu diesem Zweck gebildetes Team aus Ärzten und Patienten berät und unterstützt Betroffene mit Experten- und Laienkompetenz. Ziel dieses Angebots ist es, über diese Informationsplattformen eine weitere Möglichkeit zu schaffen, die Krankheiten Asthma, COPD und Lungenemphysem im Alltag besser bewältigen zu können. Getreu dem Motto der Patientenliga Atemwegserkrankungen: „Selbsthilfe schafft Lebensqualität“.
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Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.
Die 10 wichtigsten Ratschläge für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen
- Finden Sie den richtigen Arzt!
- Akzeptieren Sie Ihre Erkrankung!
- Machen Sie sich mit der Wirkungsweise Ihrer Medikamente vertraut!
- Nehmen Sie Ihre Medikamente richtig ein!
- Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig ein!
- Kontrollieren Sie Ihre Erkrankung!
- Lernen Sie, was Sie bei einer Verschlechterung Ihrer Erkrankung tun müssen!
- Lernen Sie, was Sie und andere bei einem Atemnotanfall tun müssen!
- Werden Sie körperlich aktiv; treiben Sie Lungensport!
- Gehen Sie regelmäßig zu den Informationsveranstaltungen der Patientenliga Atemwegserkrankungen!
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Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.
Was bringt Ihnen der Verzicht auf das Rauchen?
- Sie schmecken wieder, was Sie essen und trinken!
- Sie werden Ihre bisher braun gefärbten Raucherfinger wieder los!
- Sie müssen nicht mehr im Regen und bei Kälte auf Ihrem Balkon oder im Freien stehen oder zum nächsten Zigarettenautomaten gehen.
- Sie stoppen die schädigenden Wirkungen des Rauchens für Ihre Haut! (Die "Raucherhaut" wird faltig, blass und schlecht durchblutet). Wer schön bleiben will, muss aufhören zu rauchen!
- Sie verringern das Risiko für Atemwegs-, Gefäß- (z.B. für einen Schlaganfall) und für Krebserkrankungen!
- Das Beenden des Rauchens ist das wirksamste Medikament bei einer chronischen Atemwegserkrankung!
- Sie werden von Nichtrauchern nicht mehr gemieden und von Passivrauchern nicht mehr als "Gesundheitsrisiko" angesehen!
- Sie haben mehr Geld im Portemonnaie!
- Sie werden wegen Ihrer Willensstärke - schließlich haben Sie sich selbst von einer Sucht befreit - von anderen Menschen bewundert!
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 18. Mai 2010 um 10:07 Uhr |