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Chronische Bronchitis: Diagnose und Therapie verbessernDie EvA-Studien-Zentren (München, Hannover, Marburg, Freiburg)suchen Teilnehmer für eine klinische Studie zum Raucherhusten.
Raucherhusten, im Fachjargon chronische Bronchitis oder COPD genannt, ist eine weit verbreitete Erkrankung, für die es nach wie vor keine ursächliche Therapie gibt. In einer groß angelegten klinischen Studie wollen die Wissenschaftler der EvA-Studien-Zentren den Grundlagen dieser Erkrankung auf die Spur kommen. Die Untersuchungen sind Teil einer europäischen COPD-Studie in zehn Zentren. Sie wurde 2008 gestartet und wird insgesamt rund 1000 Teilnehmer einschließen. Gefragt ist nun die Mithilfe von Betroffenen: Ex-Raucher und -Raucherinnen im Alter von 45 bis 75 Jahren können teilnehmen, wenn bei ihnen ein chronische COPD bekannt ist oder wenn sie unter chronischem Husten oder Luftnot leiden. Die Teilnehmer sollten mindestens ein Jahr nicht geraucht haben, Lungenfunktionsprüfungen, ein EKG sowie eine Lungenspiegelung und eine Computertomographie der Lunge gehören zum Programm. Blut- und Bronchoskopie-Proben untersuchen die Wissenschaftler und Ärzte dann auf genetische Unterschiede. Für insgesamt bis zu vier Termine erhalten Studienteilnehmer eine Aufwandsentschädigung von bis zu 500 Euro. Für Kontrollen werden außerdem gesunde Studienteilnehmer gesucht. Ziel der europäischen Studie, die vom Helmholtz Zentrum München koordiniert wird, ist es, spezifische Marker zur Diagnose der verschiedenen Typen von COPD zu finden. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD trifft vor allem Raucher, allein in Deutschland gibt es rund drei Millionen Patienten. Die Krankheit hat zwei Charakteristika: eine Zerstörung der Alveolen in der Lunge (Emphysem) sowie eine chronische Entzündung der Atemwege (chronische Bronchitis). Durch die nicht rückbildungsfähige Verengung der Atemwege kommt es zu Husten, Kurzatmigkeit und Erstickungsgefühlen. Selbst wenn die Patienten aufhören zu rauchen, schreitet die Krankheit, wenn auch langsam, fort. Von der Studie erhoffen sich die Wissenschaftler neue Ansatzpunkte für die Behandlung dieser Erkrankung.
Wichtig: Liebe Patientin/lieber Patient Die Studien-Teilnahme sollte regional erfolgen. Melden Sie sich bitte je nach Ihrem Wohnort beim nächst gelegenen Eva-Studien-Zentrum (Gauting, Hannover, Marburg, Freiburg). Vielen Dank.
Informationen für interessierte Studienteilnehmer: Asklepios Fachklinik: Robert-Koch Alle 1 82131 Gauting ,Tel: +49 (0)89 3187 1885 URL: www.helmholtz-muenchen.de Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM), Hannover, Klinische Atemwegsforschung: Nikolai-Fuchs-Str. 1a, 30625 Hannover, Tel: (0511) 5350-666 (8 bis 16 Uhr), Fax.: +49(0)-511-5350-620, www.allergie-umwelt.de (evtl. www.atemwegsforschung.de) Universitätsklinikum Giessen und Marburg: Baldingerstr. 1 35043 Marburg Tel: +49 06421 586 3326 Abteilung Pneumologie Killianstr. 5 79106 Freiburg: Tel: +49 (0761) 270 3706 http://www.uniklinik-freiburg.de
Allgemeine Informationen über die Studie finden Sie unter http://www.eva-copd.eu/cms/www.eva-copd.eu/deutsch/munich.html
Wir freuen uns auf Ihre Studien-Teilnahme.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Dezember 2009 um 08:29 Uhr |


